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Los geht's

Deutschland bei der Handball-EM 2016

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Viele Rückschläge hat die deutsche Mannschaft vor und während der Handball-EM hinnehmen müssen - und am Ende trotzdem den Titel geholt.

Wir blicken auf den starken Auftritt des Teams von Bundestrainer Dagur Sigurdsson in Polen zurück.

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Es ist schon eine alte Sitte. Wann immer die deutschen Handballer in ein großes Turnier starten, ereilt das Team ein bemerkenswertes Verletzungspech.

Auch im Vorfeld der EM 2016 ist das nicht anders. Mit Patrick Wiencek (Foto), Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki fielen drei wichtige Stützen aus.

Bundestrainer Dagur Sigurdsson sagt: "Wir müssen und werden Lösungen finden." Eine davon wird der Teamgeist. Das merkt man schon in den Testspielen gegen Island.

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Die Spieler rücken zusammen

Deutschland in einem Test vor der EM gegen Island

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Deutschland startet nicht als einer der Favoriten in das Turnier. Die Vorrunde hält Rückschläge bereit, doch das Team setzt sich am Ende durch.

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Zum Start gegen Spanien gibt es einen Dämpfer. Die deutsche Mannschaft bringt ihre frühe Führung nicht ins Ziel, die routinierten Spanier gewinnen mit drei Toren.

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Auftaktniederlage

Das erste Spiel gegen Spanien geht für Deutschland mit 29:32 verloren.

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Der Aufreger des Spiels ist ein Freiwurf der Spanier, der im Gesicht von Steffen Weinhold landet. Der Kapitän nimmt es mit Humor, der Übeltäter Jorge Maqueda sieht die Rote Karte.

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Wirkungstreffer gegen Weinhold

Jorge Maqueda trifft Steffen Weinhold im Gesicht - und sieht die Rote Karte.

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Gegen Schweden folgt das turbulenteste Spiel der Hinrunde. Die deutsche Mannschaft liegt mit vier Toren hinten, geht dann in Unterzahl mit drei Toren in Führung - und gibt den Sieg in den letzten Minuten beinahe doch noch aus der Hand.

Doch ein Mann rettet den ersten Sieg des Turniers.

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Erster Sieg gegen Schweden

Das 27:26 ist für die deutsche Mannschaft der umjubelte Höhepunkt der Vorrunde.

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Wolffs Paraden

Torhüter sind in engen Spielen meistens die Helden - Andreas Wolff ist es gegen Schweden.

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Gegen Slowenien geht es darum, das Weiterkommen in die Hauptrunde zu sichern. Die deutschen Spieler lösen die Pflichtaufgabe souverän.

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Souverän in die Hauptrunde

Mit einem ungefährdeten 25:21 zieht die deutsche Mannschaft in die Hauptrunde ein.

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Mit der Hauptrunde ist ein Mindestziel erreicht. Dass viel mehr drin ist, glauben zu diesem Zeitpunkt noch nicht viele - zu stark wirken die Gegner, zu schwer wiegen scheinbar die Ausfälle.

Doch die Mannschaft schafft Bemerkenswertes.

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Die Spieler steigern sich in der Hauptrunde weiter. Gegen Ungarn dreht die deutsche Mannschaft auf. Mit zehn Toren Unterschied fährt das Team souverän die ersten beiden Punkte der Hauptrunde ein.

"Es war eine grandiose Leistung", sagt Bundestrainer Sigurdsson und erinnert trotzdem nochmal an die Zusammensetzung des Kaders: "Das muss man erstmal schaffen, viele dieser Jungs spielen ihr erstes Turnier."

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Klarer Sieg gegen Ungarn

Deutschland startet mit einem 29:19 gegen Ungarn in die Hauptrunde.

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Das Spiel gegen Russland wird ein Ereignis von unfassbarer Spannung für die deutuschen Handball-Fans. Bei 57:14 Minuten trifft Kapitän Steffen Weinhold, Deutschland geht in Unterzahl mit 30:27 in Führung.

Die restlichen 166 Sekunden werden zur großen Zitterpartie - mit Happy End.

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Dramatik gegen Russland

Führung, Ballverlust - und doch gewonnen: Gegen Russland siegt Deutschland ganz knapp mit 30:29.

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Die Ausfälle vor dem Turnier hat das Team bis hierhin kompensieren können - doch nach dem Spiel gegen Russland kehrt das altbekannte Verletzungspech zurück.

Mit Kapitän Steffen Weinhold (19 Tore) und Christian Dissinger (17 Tore) verliert die Mannschaft nicht nur zwei ihrer besten Werfer - sondern auch zwei Stützen des Teams. Kai Häfner und Julius Kühn werden nachnominiert.

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Zwei weitere wichtige Spieler sind also verletzt, Deutschland geht mehr als zuvor in der Außenseiterrolle in das Spiel gegen Dänemark. Das Halbfinale wirkt wie ein Wunschtraum - der plötzlich wahr wird.

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Die Führung kurz vor Schluss

Dänemark ist lange einer der Topfavoriten - die deutsche Mannschaft schafft in den letzten Minuten eine Führung.

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Den Favoriten gestürzt

Die letzten Sekunden des 25:23 gegen Dänermark werden zum Vorläufer der Party.

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Für die deutsche Mannschaft endet eine lange Zeit des Wartens. Bei der EM 2008 in Norwegen hat die DHB-Auswahl bislang zum letzten Mal das Halbfinale eines großen Turniers wie WM, EM oder Olympia erreicht - und ist damals an Dänemark gescheitert.

Diesmal heißt der Gegner im Halbfinale Norwegen. Und das Spiel wird zum nächsten großen Drama.

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Deutschland und Norwegen liefern sich ein enges Spiel - so eng, dass es in der Verlängerung entschieden werden muss. Und dort wird mit Kai Häfner ein Spieler zum Held, der erst wenige Tage zuvor nachnominiert worden war.

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Deutschland schlägt Norwegen

Der nachnominierte Kai Häfner wird beim 34:33 n.V. gegen Norwegen zum entscheidenden Spieler.

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Knapper Sieg gegen Norwegen

Zum Erfolg gegen Norwegen  tragen allerdings viele bei - wie zum Beispiel Tobias Reichmann.

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Der 31. Januar 2016 - nach 2002 und 2004 steht zum dritten Mal eine deutsche Mannschaft im Endspiel der Europameisterschaft.

Das junge Team hat sich eine große Chance erspielt - und will sie unbedingt nutzen.

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Der Grundstein

In der ersten Hälfte überrascht die deutsche Mannschaft Spanien mit einer starken Abwehrleistung.

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Der Titel

Zu keiner Zeit gerät die deutsche Mannschaft in Gefahr, das Endspiel zu verlieren - und feiert am Ende den verdienten Titel.

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Wolff, mal wieder

Überragender Mann im Finale ist  einmal mehr Torwart Andreas Wolff.

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Die Siegerehrung

Carsten Lichtlein nimmt die Schale entgegen.

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Mit dem Sieg gegen Spanien schreibt die deutsche Mannschaft Geschichte - und lässt ihrer Freude freien Lauf.

In den zwei Wochen in Polen ist die Mannschaft über sich hinausgewachsen. Doch es stehen neue große Aufgaben an.

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Mit dem Titelgewinn endet für die deutsche Mannschaft eine lange Zeit der Misserfolge.

Nach dem WM-Gewinn 2007 schaffte die Mannschaft nur noch bei der EM 2008 den Sprung ins Halbfinale. Ansonsten gab es viele Enttäuschungen - die größten waren die verpassten Qualifikationen für die EM 2014 in Dänemark und das Olympische Handballturnier in London 2012.

Bei der EM in Polen zeigt die Mannschaft nun, dass ihr der Umbruch gelungen ist. Und das Alter der meisten Spieler lässt hoffen: Dieses Team steht erst am Anfang.

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Was der Titel bedeutet

Rune Dahmke, Tobias Reichmann und Dagur Sigurdsson über Gegenwart und Zukunft.

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Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat eine Mannschaft geformt, die alle Rückschläge beiseite räumen kann. Und diese Eigenschaft dürfte in den kommenden Monaten und Jahren wichtig werden.

Für das Olympische Turnier in Rio 2016 (6. bis 21. August) ist Deutschland als Europameister nun direkt qualifiziert, das Qualifikationsturnier kann der DHB aus dem Kalender streichen. Und dann folgt die WM in Frankreich (13. bis 29. Januar 2017).

Bei beiden Turnieren ist die deutsche Mannschaft allerdings kein Außenseiter mehr - auch weil sie dann wohl wieder auf die vielen verletzten Spieler zurückgreifen kann, die in Polen gefehlt haben.

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Den Augenblick genießen

Die erste Aufgabe nach dem Titelgewinn bleibt aber, den Titel zu feiern - Dagur Sigurdsson zeigt, wie's geht ...

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