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Reining - Dressur für Wilde

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Sie werden in Aachen die Blicke auf sich ziehen, die Westernreiter. Bei der Pferdesport-EM kämpfen sie parallel zu den Vertretern der klassischen Disziplinen um Medaillen, mit Jeans, Stiefeln und Cowboyhut.

Ihre Disziplin in Aachen: Reining, die Dressurprüfung des Westernreitens. Dieser Multimediabeitrag erklärt, was es damit auf sich hat, wie es sich von den anderen Disziplinen unterscheidet - und warum die Unterschiede immer geringer werden.

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Unser Experte: Kay Wienrich, ein Pionier des Westernreitens in Deutschland. Er war nach Einführung des Amtes 2005 erster Reining-Bundestrainer, führte seine Reiter zu vielen WM- und EM-Medaillen. Anfang März dieses Jahres trat er zurück, konzentriert sich nun wieder mehr auf seine Tätigkeit als Ausbilder - und seine Aufgabe für die ARD in Aachen. Dort wird er bei der EM als Co-Kommentator im Einsatz sein.

Bevor Kay Wienrich auf den folgenden Seiten die komplexen Manöver des Reinings vorstellt, geht er auf den speziellen Reitstil ein - und das legendäre Quarter Horse, den Lieblingspartner der Westernreiter.

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Westernreiten vs. klassisches Dressurreiten

Nur eine Hand am Zügel - Kay Wienrich demonstriert den Westernreitstil.

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Das Quarter Horse

Stark, schnell, vielseitig, zuverlässig - das Quarter Horse ist das typische Westernreit-Pferd und die zahlenmäßig größte Rasse weltweit.

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Zirkel

Die Aufgabe: zwei große, schnelle Galopp-Zirkel, danach ein kleiner, langsamerer Zirkel.

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Galoppwechsel

Ein unterschätztes Manöver: Der Wechsel von (zum Beispiel) Links- auf Rechtszirkel im Galopp muss flüssig sein.

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Spin

Spektakulär: der Spin, eine "getrabte Hinterhandwendung", möglichst schnell und technisch sauber.

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Sliding Stop

Die Königsdisziplin: der spektakuläre, gerutschte Stopp. Längst nicht alle Pferde haben das Talent dafür.

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Roll Back

Enorm wichtig für die ursprüngliche Arbeit mit dem Rind: eine 180-Grad-Drehung nach dem Stopp zurück in den Galopp.

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Back Up

Ein seltsamer Anblick: ein rückwärtslaufendendes Pferd, möglichst leicht, schnell, flüssig und taktrein.

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Die Reiner ermitteln in Aachen am 14. August ihre Team-Europameister, das WDR Fernsehen überträgt live ab 15 Uhr. Nach einem Qualifikationswettkampf am 15. August geht es am 16. August um den Einzeltitel.

Im April 2000 hat der Reitsport-Weltverband FEI Reining als offizielle Disziplin anerkannt, seitdem ist es auch Bestandteil der Weltreiterspiele. Immer mehr Turniere entstanden, die Preisgelder stiegen und mit ihnen auch die Professionalisierung. Die Punktrichter achten auf kleinste Details, die Ähnlichkeiten zur klassischen Dressur werden größer.

Das Westernreiten hat sich gewandelt - für Kay Wienrich nicht in jedem Punkt zum Positiven.

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Romantik und Gewinngelder

Kay Wienrich über die Entwicklung des Reining in Deutschland.

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