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Rückblick Tour de France 2017

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Toursieger Christopher Froome bei der Siegerehrung in Paris.

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Am Ende war es wie immer: Christopher Froome brachte das Gelbe Trikot nach Paris. Zum vierten Mal seit 2013 und zum dritten Mal in Folge. Aber diesmal musste der 32 Jahre alte Brite kämpfen.

In den Bergen attackierten ihn seine Gegner, allen voran der Franzose Romain Bardet, der jede Gelegenheit zum Angriff nutzte. Der Kolumbianer Rigoberto Uran folgte als Schattenmann und sicherte sich Bonussekunden, die ihn immer näher an Froome heranbrachten. Und tatsächlich musste der Titelverteidiger das Gelbe Trikot sogar einmal abgeben.

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Christopher Froome verliert auf der 12. Etappe das Gelbe Trikot.

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Nur zwei Tage dauerte Arus Ausflug ins Gelbe Trikot. Danach stellte Froome das alte Kräfteverhältnis wieder her.

Danach übernahm das Team Sky die Kontrolle und brachte seinen Kapitän sicher durch die dritte Woche. Nur einmal noch geriet Froome in Schwierigkeiten.

Im Zentralmassiv schickte Bardet sein Team auf der 15. Etappe an die Spitze des Feldes, um das Tempo zu forcieren. Kurze Zeit später musste Froome wegen eines Defekts stoppen und lag zwischenzeitlich fast eine Minute zurück. Doch sein Team meisterte auch diese Situation. 

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Christopher Froome über seinen vierten Toursieg

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Froome verdankt seinen vierten Toursieg vor allem seinen Qualitäten im Zeitfahren. Dabei hatten die Architekten der Strecke diesmal nur 36,5 Kilometer für den Kampf gegen die Uhr reserviert. 22,5 Kilometer am vorletzten Tag in Marseille und 14 Kilometer gleich zum Auftakt der Tour in Düsseldorf. Auf regennassen Straßen nahm Froome dort den Konkurrenten schon Zeit ab.

Der Tag in Düsseldorf hätte eigentlich der von Tony Martin werden sollen. Statt Etappensieg und Gelbes Trikot reichte es aber nur zu Platz vier. Acht Sekunden hinter Tagessieger Geraint Thomas.

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Tony Martin über das Zeitfahren in Düsseldorf

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Die Tour in Deutschland war dennoch ein großer Erfolg. Schon beim Zeitfahren in Düsseldorf trotzten 500.000 Menschen dem schlechten Wetter. Auf der 2. Etappe, die von Düsseldorf über Mönchengladbach, Jülich und Aachen nach Lüttich führte, waren es mehr als eine Million.

Und das, obwohl der Radsport in Deutschland wegen seiner Dopingskandale ins Abseits geraten war. Doch davon war beim Grand Départ nichts zu spüren. Die 2. Etappe endete dann auch noch mit dem erhofften Sieger, der schier überwältigt war von diesem Tag.

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Marcel Kittel gewinnt die 2. Etappe in Lüttich (Kommentar Holger Gerska)

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Marcel Kittel über seine Tränen im Ziel

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Marcel Kittel sprintet zu vier weiteren Etappensiegen.

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Marcel Kittel war der überragende Sprinter der Tour. Fünf Etappensiege feierte der 29 Jahre alte Radprofi und war damit auf dem besten Weg, das Grüne Trikot des Punktbesten nach Paris zu tragen.

Doch vom strahlenden wurde Kittel dann zum leidenden Helden. Ein Sturz in den Alpen beendete den Traum vom Podium in Paris. Stattdessen quälte sich Kittel abgeschlagen über die Berge und gab schließlich auf.

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Marcel Kittel über seinen Ausstieg auf der 17. Etappe

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Des einen Freud, des anderen Leid. Statt Kittel durfte der Australier Michael Matthews das Grüne Trikot überstreifen und bis zum Schluss behalten.

Dem Sprinter vom deutschen Team Sunbweb gelangen zwei Etappensiege - auch dank Nikias Arndt. Der 25 Jahre alte Anfahrer aus Köln brachte seinen Sprinter beide Male perfekt in Position. Matthews wusste zum Beispiel nach der 14. Etappe in Rodez genau, bei wem er sich für den Sieg zu bedanken hatte. 

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Nikias Arndt über den Etappensieg auf der 14. Etappe in Rodez

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Nicht nur Grün brachte das Team Sunweb mit nach Paris. Auch das gepunktete Trikot des besten Bergfahrers eroberte ein Fahrer aus der deutschen Equipe.

Dem Franzosen Warren Barguil gelangen ebenfalls zwei Etappensiege: am französischen Nationalfeiertag in Foix in den Pyrenäen und auf dem legendären Col d'Izoard in den Alpen. In der Gesamtwertung belegte Barguil schließlich Platz zehn - was den Erfolg des Teams komplett machte. 

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Warren Barguil über die Erfolge des Teams Sunweb

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Auch das deutsche Team Bora-hansgrohe durfte früh bei der Tour feiern. Weltmeister Peter Sagan gewann wie erwartet die 3. Etappe in Longwy. Der erste Tour-Etappensieg für die Mannschaft, die zum vierten Mal in Frankreich dabei war.

Sagan hätte noch mehr Erfolge einfahren sollen. Doch dazu kam es nicht. Schon einen Tag nach seinem Triumph stand er in Vittel zwar wieder im Fokus. Aber diesmal nicht beim Feiern.

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Sturz im Finale der 4. Etappe in Vittel

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John Degenkolb über den Sturz in Vittel

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Ein schwerer Sturz im Finale von Vittel und die Frage nach dem Schuldigen. Eine komplizierte Angelegenheit. Am Ende entschied die Rennjury, dass Sagan den Briten Mark Cavendish in die Barriere gedrängt und zwei Mal den Ellenbogen gegen den Sprintkonkurrenten ausgefahren habe. Das Strafmaß: Disqualifikation. Ein sehr hartes Urteil.

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Peter Sagan über seinen Tour-Ausschluss

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Auf den Champs Élysées in Paris gab es zum Abschluss dann aber noch einen normalen Sprint, mit dem Niederländer Dylan Groenewegen als Sieger. André Greipel wurde Zweiter und verließ das erste Mal seit 2011 eine Tour ohne Etappensieg.

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