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Torwart im Eishockey - Die wichtigste Position auf dem Feld

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Torwart im Eishockey - Nichts für Mimosen

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Immer im Getümmel: Der Torwart im Eishockey hat keinen leichten Job. Nur selten hat er freie Sicht auf den Schützen. Unmittelbar vor seiner Maske behindern normalerweise gegnerische Stürmer die Sicht auf die Scheibe.

Die Angreifer schießen aus allen Lagen und Entfernungen. Dennoch muss der Torwart den Überblick behalten. Dabei  hat er im Schnitt 20 bis 40 Aktionen pro Spiel. Viele Gelegenheiten also, sich auszuzeichnen - oder daneben zu greifen. 

Sportschau.de hat Mathias Niederberger von der Düsseldorfer EG beim Training begleitet. 

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"Man muss sehr exakt sein"

Mathias Niederberger über die Anforderungen an den Eishockey-Torwart.

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Mathias Niederberger

Mathias Niederberger stellt sich seit der Jugend den Schüssen entgegen. Seit 2015 hütet er das Tor der Düsseldorfer EG. Obwohl er erst 25 Jahre alt ist, hat er schon eine Menge Erfahrung. Einige Daten zum DEL-Torwart des Jahres aus der Saison 2015/2016:

Größe: 180 cm
Gewicht: 80 Kilogramm
Gewicht mit Ausrüstung ca. 100 Kilogramm

Stationen:
Bis 2011: DEG Metro Stars
2011-13: Barrie Colts
2013-14 : Manchester Monarchs und Ontario Reign
2014-15: Eisbären Berlin
Seit 2015: Düsseldorfer EG

Niederberger stammt aus einer Düsseldorfer Eishockey-Familie. Vater Andreas war Verteidiger und ist als mehrmaliger Deutscher Meister in die deutsche Hall of Fame aufgenommen worden.

Bruder Leon spielt ebenfalls in Düsseldorf, allerdings auf dem Feld. Für Mathias keine Option. Er hat zwar auf dem Feld angefangen, wollte aber immer schon ins Tor.

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Niederberger gehört zu den besten deutschen Torleuten. In der Saison 2015/2016 hielt er 93 Prozent aller Schüsse.

In der vergangenen Spielzeit lief es nicht so gut. Der 25-Jährige kassierte die meisten Gegentore in der Hauptrunde der DEL, konnte aber dennoch beachtliche 91,6 Prozent der Schüsse parieren. Gute Daten sind das Ergebnis harter Arbeit. Der Torwart legt viele Sonderschichten ein. 

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"Die wichtigste Position in der Mannschaft"

Niederbergers Trainer Mike Pellegrims über die besondere Rolle des Torwarts.

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"Schnell nach links und rechts bewegen"

Torwart Mathias Niederberger über die Schlittschuhläufer

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Damit Niederberger sich schnell bewegen kann, übt er die Bewegungsabläufe immer wieder. Allerdings nicht nur auf dem Eis. Auch an Land hat er besondere Trainingsformen, die ihn auf seine Aufgaben als Torwart vorbereiten. 

Niederberger hat einige Jahre in Nordamerika gespielt. Er nutzt die Kontakte, um sich dort im Sommer auf die Saison in der DEL vorzubereiten. Von dort hat er auch spezielle Trainingsinhalte mitgebracht.

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"Den Oberkörper stabil halten"

Mathias Niederberger über besondere Trainingsformen.

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Der Job des Torwarts ist extrem anstrengend. Unter der dicken Schutzausrüstung wird es auch auf dem Eis sehr heiß. Außerdem sind Torhüter die einzigen Kufencracks, die die gesamte Spielzeit auf dem Eis verbringen. 

Ihr Job ist aber nicht nur körperlich sondern auch mental und für die Augen fordernd. Denn den Puck im Getümmel ausfindig zu machen, ist nicht immer einfach. 

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"Die Scheibe im Auge behalten"

Mathias Niederberger über die besonderen Anforderungen an die Augen.

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Den Puck stoppen - das ist nicht so leicht. Schließlich ist das Spielgerät klein, und nur selten hat der Torwart freie Sicht.

Der Puck ist 2,54 Zentimeter hoch und hat einen Durchmesser von 7,62 Zentimetern. Er wiegt zwischen 156 und 170 Gramm und kann zu einem echten Geschoss werden.

Bei einem Schlagschuss erreicht der Puck schon mal mehr als 170 Kilometer pro Stunde. Um seine Fangquote zu erhöhen, trainiert Mathias Niederberger mit speziellen Übungen seine Augen und das Reaktionsvermögen. Manchmal benötigt er dazu nicht einmal einen Puck.

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"Das Gehirn kann sich nicht darauf einstellen"

Mathias Niederberger über sein spezielles Balltraining.

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Reaktion, Beweglichkeit, Konzentration – das sind nur einige von den vielen Eigenschaften, die ein guter Torwart mitbringen muss.

Ein Job, der angesichts des relativ kleinen  Eishockeytores gar nicht so schwer zu sein scheint. Mit einer Höhe von 1,22 Meter (gemessen von der Eisfläche bis zur Lattenunterkante) und einer Breite von 1,83 Meter bleibt nicht viel Platz für den Puck.

Und genau das sollte ein Torwart den Angreifern auch signalisieren: Hier ist kein Platz für die Scheibe.


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"Harte Schüsse sind nicht das Problem"

Mathias Niederberger über die schwierigen Situationen für einen Torwart im Eishockey.

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Trotz großer Fanghandschuhe und des speziellen Trainings können die Torleute auch nicht alle Schüsse parieren. Dann wäre der Sport ja auch langweilig. Aber aus Sicht des Goalies sind Gegentore natürlich ärgerlich. Manche sind sogar ärgerlicher als andere.

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"Schüsse durch die Beine sind ärgerlich"

Mathias Niederberger über besondere Gegentreffer.

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"Der Mannschaft einen Halt vermitteln"

Mathias Niederberger über die Rolle des Torwarts.

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