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Handball-EM 2018

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Tore in letzter Sekunde, Videobeweise, Aufholjagden, Hechtsprünge und Proteste - die Handball-Eruopameisterschaft in Kroatien hielt etliche Aufreger bereit. sportschau.de blickt zurück.

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Hier können Sie zwischen den Phasen der EM wählen und direkt zum gewünschten Kapitel springen.

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Neuer Trainer, neue Spielphilosophie, neuer Kader.

Christian Prokop verfolgt ein anderes Spielsystem als sein Vorgänger Dagur Sigurdsson. Er hält wenig von Spielern, die nur Abwehr oder nur Angriff spielen können.

Der 39-Jährige gilt als detailverliebt, als Perfektionist, er möchte möglichst keine Fehler machen. Prokop hat einen genauen Plan, welche Taktik die Mannschaft auf dem Spielfeld umsetzen soll.

Mit welchen Spielern er diesen Plan bei der Mission Titelverteidigung bei der EM umsetzen will, sorgt schon vor Bekanntgabe für Spekulationen.





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Schon vor dem Turnier hält so mancher Handballexperte die Luft an. Nur acht Europameistern von 2016 gelingt der Sprung in den EM-Kader.

Die größte Überraschung ist die Nicht-Nominierung von Abwehrchef Finn Lemke, der zwei Jahre zuvor einer der Schlüsselfiguren für den Titelgewinn war. Auch die "Bad Boys" Rune Dahmke und Fabian Wiede nimmt Prokop nicht mit.

Früh gibt es dafür Kritik. Ihm wird vorgeworfen, seine ehemaligen Schützlinge aus Leipzig zu bevorzugen. Prokop selbst spricht von "taktischen Gründen".

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Gelingt die Mission Titelverteidigung?

Die Ansprüche an den neuen Bundestrainer sind hoch. DHB-Vizepräsident Bob Hanning hat den Erfolg der deutschen Handballer fest eingeplant.

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Schon die Vorrunde hat es in sich. In Zagreb trifft die DHB-Auswahl auf Montenegro, Slowenien und Mazedonien.

Dabei hat es Deutschland nicht nur mit kämpferisch sehr starken Gegnern zu tun, in der Arena Zagreb erwartet die DHB-Auswahl auch eine hitzige Atmosphäre.

 

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Der erste Auftritt gegen Montenegro verläuft aus deutscher Sicht sehr erfreulich. 

Souverän setzte sich das Team um Kapitän Uwe Gensheimer  mit 32:19 (17:9) durch.


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Die zweite Partie verlangte den deutschen Handballfans dagegen alles ab. Wenige Sekunden vor dem Ende trifft Slowenien zur 25:24-Führung.

Doch Silvio Heinevetter macht die Schiedsrichter auf einen Regelverstoß aufmerksam.
Es folgt eine minutenlange Ungewissheit. Videobeweis - und ein glückliches Händchen von Tobias Reichmann vom Sieben-Meter-Punkt.

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Deutschland gegen Slowenien

Die dramatische Schlussphase

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Eklat nach Schlusspfiff

Sloweniens Trainer Veselin Vujovic akzeptiert die Entscheidung nicht und blockiert das Tor. Im Anschluss an die Partie legten die Slowenen Einspruch ein. Ohne Erfolg.

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Christian Prokop zu Finn Lemkes Nachnominierung

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Danach korrigiert Christian Prokop seine Entscheidung und holt Abwehrchef Finn Lemke zurück in die Mannschaft.

Der 2,10 Meter große Hüne von der MT Melsungen soll der Abwehr Stabilität verleihen und als Motivator agieren. Bastian Roschek wird für ihn aus dem Kader gestrichen.

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Auch am Punktgewinn gegen Mazedonien hat Silvio Heinevetter entscheidenden Anteil. Heinevetter pariert den Wurf von Mazedoniens Kreisläufer Stojance Stoilov und rettet einen Punkt gegen den Gruppensieger.

Im Anschluss haben die Deutschen sogar noch die Chance auf den Sieg. Doch der Angriff bleibt ohne Erfolg.

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Deutschland gegen Mazedonien

die spannende Schlussphase

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Mit zwei Punkten zieht das deutsche Team in die Hauptrunde ein. Dort warten Tschechien, Dänemark und Spanien. 

Die Verunsicherung nach der holprigen Vorrunde ist zu spüren. Aber die deutsche Mannschaft hat noch alle Chancen aufs Halbfinale und bekommt sogar Schützenhilfe von anderen Teams.


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Mit Ruhm bekleckert sich das deutsche Team beim ersten Sieg der Hauptrunde gegen Tschechien nicht.

Noch immer läuft es nicht rund bei den "Bad Boys". Doch angeführt von Steffen Fäth gelingt dem deutschen Team in der zweiten Halbzeit die Wende.

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Deutschland gegen Tschechien

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Das vielleicht beste Spiel zeigt die DHB-Auswahl dann in der zweiten Hauptrundenpartie gegen Dänemark. Doch am Ende ist der aktuelle Olympiasieger ein klein wenig zu stark.

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Vor dem Duell gegen Dänemark hatte Prokop einen weiteren Europameister zurück ins Team geholt.

Kapitän Uwe Gensheimer fand bisher nicht ins Turnier und vergab ungewohnt viele Torchancen. Um eine weitere Option auf der Linksaußen-Position zu haben, ließ der Bundestrainer Rune Dahmke anreisen.

Seine Nachnominierung dankt Dahmke mit der spektakulärsten Rettungsaktion des Turniers.

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Dahmke mit der Szene des Turniers

Spektakulär rettet Rune Dahmke den Ball vor dem leeren Tor.

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Deutschland gegen Dänemark

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Nach der Niederlage gegen Dänemark kann das deutsche Team den Einzug ins Halbfinale nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. Das Rechenspiel beginnt.

Das deutsche Team hat Glück. Nach den Niederlagen der Mazedonier gegen Spanien und Tschechien, haben die "Bad Boys" wieder die Chance aufs Halbfinale - und ein "Endspiel" gegen Spanien.

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Das "Finale" endet für die deutsche Mannschaft schließlich mit einer großen Enttäuschung.

Die erste Halbzeit verläuft noch ausgeglichen, doch zwölf desaströse Minuten nach der Pause entscheiden die Partie - zwischendurch erzielen die Spanier acht Tore in Folge.

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Sand im Getriebe

Die deutschen Spieler suchen nach Antworten, warum es gegen Spanien nicht lief.

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Die Mission Titelverteidigung ist früh gescheitert, die Enttäuschung entsprechend groß.

Die Kritik an Bundestrainer Christian Prokop nimmt Fahrt auf. Zu viele Fehlentscheidungen, zu wenig Emotion, kein Draht zur Mannschaft, überfordert - das sind nur einige der Vorwürfe.



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Wie geht es weiter?

Konsequenzen wird es geben. Die Entlassung sei aber zunächst kein Thema, erklärt Bob Hanning. Und Christian Prokop will auf jeden Fall weitermachen.

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Das Finale zwischen Spanien und Schweden erleben die deutschen Handballer aus der Ferne. Einige dürften ihren Mitspielern aus der Bundesliga die Daumen gedrückt haben. Gleich 13 Finalteilnehmer verdienen ihr Geld in Deutschland:

Schweden:
Simon Jeppson, Jim Gottfridsson, Hampus Wanne (SG Flensburg-Handewitt)
Jerry Tollbring, Andreas Palicka, Mikael Appelgren (Rhein-Neckar-Löwen)
Niclas Ekberg, Lukas Nilsson (THW Kiel)
Mattias Zachrisson (Füchse Berlin)
Max Darj, Linus Arnesson (Bergischer HC)
Andreas Cederholm (GWD Minden)

Spanien:
Gedeon Guardiola (Rhein-Neckar-Löwen)

Jubeln kann am Ende Spanien, das mit dem 29:23-Sieg über Schweden seinen ersten EM-Titel feiert.













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