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Segelfliegen - Lautlos durch die Luft

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Lautlos durch die Luft

Segelfliegen - Die Sonne als Antriebskraft

Matthias Arnold aus Weinheim rauscht in seinem Segelflieger lautlos durch die Luft. Er ist einer der besten deutschen Nachwuchspiloten in diesem Sport. 

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Segelfliegen ist faszinierend. Geräuschlos ziehen die leichten Flugzeuge am Himmel ihre Runden, legen 1000 oder mehr Kilometer zurück. Eine Multimedia-Reportage über die Kunst des Fliegens ohne einen motorisierten Antrieb.
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"Spiel mit der Natur"

Matthias Arnold über die Faszination seines Sports

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Der Aufbau

Mit 14 Jahren saß Matthias Arnold zum ersten Mal in einem Segelflieger. Über einen Bekannten aus der Schule hatte er von diesem Sport gehört. Und auch wenn der erste Flug nur wenige Minuten dauerte, war Arnold sofort mit dem Fliegervirus infiziert.

Heute, mit 22 Jahren, ist er einer der besten deutschen Nachwuchspiloten. Arnold führt die deutsche Rangliste der Junioren im Streckenfliegen an und hat in diesem Jahr seinen ersten 1000-Kilometer-Streckenflug absolviert. Doch bevor er sich in seinen Flieger setzen kann, ist Teamwork angesagt.
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Für den Transport sind die leichten Flieger nämlich auseinander gebaut. Vor dem Start müssen Arnold und seine Mitstreiter Gerhard Cronimus, Uwe Deutschbein und Christoph Siegler das Segelflugzeug wieder zusammenbauen.

Das funktioniert über spezielle Steckverbindungen, die mit Splinten gesichert werden. Eine gute Viertelstunde dauert es, bis das Flugzeug aufs Rollfeld geschoben werden kann. Nach einem Sicherheitscheck und dem Anlegen des Fallschirms geht es los.
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Das Fliegen

Flugzeugschlepp

Matthias Arnold über den Start mit Hilfe eines motorisierten Flugzeugs. 

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Der Start im so genannten "Flugzeugschlepp" ist für die Segelflieger einer von drei Wegen, um nach oben zu kommen. Alternativ können sie sich auch von einer speziellen Winde in die Luft katapultieren lassen.

Einige Segelflieger haben aber auch einen eingebauten Motor, der zum Start ausgefahren werden kann. In der Luft wird er wieder eingefahren und man fliegt im Segelflug.

Fliegen ohne eigenen Antrieb – das ist aber nur ein wesentlicher Unterschied zu den großen Maschinen, mit denen wir ansonsten in den Urlaub fliegen. 
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"Wir wollen, dass es schüttelt"

Matthias Arnold über die Unterschiede zum Urlaubsflieger.

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Einmal in der Luft, sind die Piloten ständig auf der Suche nach Thermik, also aufsteigenden Luftströmungen. Die Thermik ist für das Vorankommen im Segelflieger entscheidend, nicht der Wind.
 
Aufsteigende Luftmassen entstehen, wenn die Sonne auf die Erde strahlt. Die Luft über dem Boden erwärmt sich und steigt auf. Diese Kraft genügt, um Arnolds Segelflieger, der gut 450 Kilogramm auf die Waage bringt, aufsteigen zu lassen.
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Kreisen bringt Höhe

Segelflugpilot Arnold über das Ausnutzen der Thermik

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So ruhig der Sport auch wirkt, für die Piloten ist ein Flug keineswegs nur Entspannung. Will Arnold weite Strecken zurücklegen, muss er die Spots mit der besten Thermik finden. Sein Flugzeug, eine "Discus 2C", verliert auf einem Flug von 45 Kilometern etwa einen Kilometer an Höhe. Dabei sind Maximalgeschwindigkeiten von mehr als 250 km/h möglich.

Im Durchschnitt erreicht der Flieger auf einem 1000-km-Flug eine Geschwindigkeit von etwa 100 km/h. Eine Pause gibt es auf einem solchen Flug nicht.
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Auf der Suche nach dem perfekten Weg

Matthias Arnold über die Aufgaben des Segelflug-Piloten.

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Bei der Beurteilung helfen ihm verschiedene Instrumente. Es gibt einen Höhenanzeiger, ein großes Navigationsgerät, eine Geschwindigkeitsanzeige, einen Kompass und ein Gerät, das dem Piloten anzeigt, ob er gerade steigt oder sinkt. Auch bei der Landung helfen ihm die Instrumente. 
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"Kontrollierter Absturz"

Mit Matthias Arnold im Landeanflug

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Ist das Sport?

Ja, Segelfliegen ist Sport. Und zwar Sport, der von den Piloten einiges abverlangt. Auch wenn weniger die körperliche Fitness im Vordergrund steht. 
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"Der Sport ist anstrengend"

Matthias Arnold über die besonderen Herausforderungen beim Segelfliegen.

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Zehn Stunden und länger in dieser kleinen Maschine können ganz schön lang werden. Da kann auch die Blase heftig drücken. Eine Toilette gibt es im Cockpit aber nicht. Also was tun?
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"Pippimachen geht"

Matthias Arnold über menschliche Bedürfnisse hoch oben in der Luft.

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